1. Oktober 2015

Rezension Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt von Melissa Keil


·         Taschenbuch: 384 Seiten
·         Verlag: cbt
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·         ISBN-10: 3570309320
·         ISBN-13: 978-3570309322
·         Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
·         Preis: 8,99 €
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Klappentext:
Sam Kinnison ist ein Geek, und glücklich. Er liebt Horrorfilme, seine Nerd- Freunde, World of Warcraft – und solange Prinzessin Leia nicht höchstpersönlich in seinem Zimmer auftaucht, sind ihm Mädchen ziemlich egal. Dann trifft er Camilla. Camilla ist wunderschön, unglaublich nett und wird in seinem Leben absolut keine Rolle spielen, denkt Sam. Doch Camilla sieht das anders. Sie wäre gern die Hauptdarstellerin in Sams Leben. Und das führt nicht nur in Sams Drehbuch zu einigem Durcheinander, sondern stürzt die gesamte Clique in ungewohntes Chaos …

Zum Inhalt:
Sam ist ein Nerd. Er liebt Filme, vor allem Horrorfilme. In seiner Freizeit schreibt er am liebsten an seinen Drehbüchern, denn er möchte ein großer Drehbuchautor für Horrorfilme werden. Außerdem spielt er liebend gern Computerspiele, allen voran World of Warcraft. Sein Leben ist recht unspektakulär und er vermeidet es in der Schule aufzufallen. Zusammen mit seiner gleichgesinnten Clique zieht er sich lieber zurück, um nicht ständig schikaniert zu werden. Hin und wieder lässt sich dies aber nicht vermeiden. An Mädchen hat er kein Interesse, denn die würden ihn wohl nur von seinen liebsten Hobbys abhalten. Außerdem bezweifelt er, dass es Mädchen gibt, die an ihm Interesse hätten. Doch dann bekommen sie eine neue Mitschülerin.
Camilla ist unheimlich nett, sieht gut aus und sie spielt World of Warcraft. Sie ist die Tochter eines bekannten Musikkritikers und hat dadurch auch schon ein paar bekannte Berühmtheiten getroffen. Alles Eigenschaften, die sie bei den Mitschülern beliebt macht. Gegen jede Erwartung, spielt sie bald eine große Rolle im Leben der Nerd Clique und eine noch größere Rolle in Sams Leben und stürzt alles in ein ungewohntes Chaos.

Meine Meinung:
Mir fiel der Kinder- und Jugendroman zufällig in die Hände, als ich in der Buchhandlung stöberte. Durch das lustig gestaltete Cover war mein Interesse geweckt. Angetan vom Klappentext, las ich die ersten paar Seiten noch vor Ort und zog immer wieder die Blicke anderer Kunden auf mich, weil ich mir das laute Lachen beim Lesen einfach nicht verkneifen konnte. Schnell stand fest, dass ich das Buch haben muss.
Der Geschichte, die aus Sams Sicht geschrieben wird, mangelt es absolut nicht an Wortwitz und Sarkasmus. Zu lustig und wortgewandt „berichtet“ Sam von den täglichen Geschehnissen im Leben der Clique. Sam sprüht dabei nur so vor trockenem Humor. Die Sprache ist jugendlich und der Schreibstil flüssig gehalten.

Fazit:
Wer gern unterhaltsame und  witzige Bücher mit außergewöhnlichen Charakteren liest, dem kann ich „Der Beweis, dass es ein Leben außerhalb meines Zimmers gibt“ nur empfehlen. Mich hat Sam mit seinem trockenen Humor überzeugt.