26. Dezember 2016

Kurzrezension Das Frostmädchen von Stefanie Lasthaus


·         Broschiert: 400 Seiten
·         Verlag: Heyne Verlag
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·         ISBN-10: 3453317297
·         ISBN-13: 978-3453317291
·         Preis: 12,99 €
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Klappentext:
Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …

Zum Inhalt:
…will ich gar nicht viel schreiben, denn sonst nehme ich euch die Spannung…

Meine Meinung:
Angezogen von dem wirklich schönen Cover und begeistert von dem ansprechenden Klappentext, habe ich mich auf die Geschichte gestürzt, doch leider traf sie meinen Geschmack bzw. meine Erwartungen dann doch nicht und die Euphorie, die ich beim Lesen des Klappentextes verspürt hatte, konnte leider nicht aufrecht gehalten werden. Der Anfang der Geschichte gefiel mir auch noch sehr gut und ließ sich durch den flüssigen Schreibstil der Autorin sehr gut lesen, doch ab etwa der Hälfte des Buches, fiel es mir immer schwerer die Geschichte weiter zu lesen. Sie zieht sich unglaublich in die Länge, da die Protagonisten sich ständig im Kreis drehen. Neve flieht ohne Erklärungen aus der Hütte in den Wald, Lauri folgt ihr, findet sie und bringt sie wieder in die Hütte, bis Neve wieder flieht und Lauri sie wieder sucht… Es wird keine Spannung aufgebaut und mir wurde kein Grund zum Mitfiebern geliefert. Mir fehlte einfach das gewisse Etwas, um Emotionen aufbauen zu können oder die Emotionen der beiden Protagonisten spüren zu können. Die Geschichte wird im Wechsel aus Neves Sicht und Lauris Sicht erzählt, spielt sich aber zum größten Teil in deren eigener Gedankenwelt statt und es findet leider sehr wenig Kommunikation zwischen den beiden Protagonisten statt.

Fazit: 
Die Grundidee fand ich sehr ansprechend, aber leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.