12. Dezember 2015

Rezension Blühender Lavendel von Barbara Hagmann


·         Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
·         Verlag: Riverfield Verlag
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·         ISBN-10: 3952446378
·         ISBN-13: 978-3952446379
·         Preis: 28,90 €
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Klappentext:
Um sich und sein Leben im Griff zu haben, sind für Herbert Kull strikte Tagesabläufe und Rituale ein Muss. Neben seiner Ordnungsliebe hat er eine Schwäche für Lavendel, ein Duft, der ihn an seine geliebte Mutter erinnert. Die junge Assistentin Simone Allemann arbeitet Tür an Tür mit dem ältlichen skurrilen Buchhalter und hat ihr Leben alles andere als im Griff. Die beiden verbindet absolut nichts, sie leben in verschiedenen Welten – bis es zu jener fatalen Begegnung kommt.

Zum Inhalt:
Herbert Kull ist Mitte fünfzig und unscheinbar. Ein Buchhalter in einer Züricher Privatbank. Täglich trägt er die gleiche Kleidung: beiger Anzug, gebügeltes Hemd mit Krawatte und blitzblank geputzte Schuhe. Bei der Arbeit wie in seinem Alltag liebt er Ordnung und Rituale. Ambitionen hat er weder für eine Karriere noch für zwischenmenschliche Beziehungen. Einzig seiner verstorbenen Mutter trauert er nach, mit der er den Duft von Lavendel und liebevolle Erinnerungen an seine Kindheit verbindet. Als seine Schwestern ihn dazu drängen, gemeinsam ihre Kindheit aufzuarbeiten, werden seine Zwänge stärker und beängstigende Träume suchen ihn heim. War seine Kindheit vielleicht doch nicht so, wie er sie in Erinnerung hat?
Die junge Assistentin Simone Allemann arbeitet Tür an Tür mit Herbert Kull. Sie interessiert sich nicht für den ältlichen Buchhalter mit seinen merkwürdigen Marotten, denn sie ist vollauf mit ihrem Gefühlsleben beschäftigt.
Die beiden verbindet absolut nichts, sie leben in verschiedenen Welten – bis es zu jener fatalen Begegnung kommt ...

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass mich der Klappentext erst nicht besonders angesprochen hatte. Trotzdem habe ich mir auch die Leseprobe durchgelesen und angezogen durch die sonderbaren Charaktere und den unterhaltsamen und flüssigen Schreibstil, wollte ich dann doch die ganze Geschichte lesen. Wartend auf die schicksalhafte Begegnung von Simone Allemann und Herbert Kull, hielt sich die Spannung des Romans bis zum Schluss und dieses Ende war absolut nicht zu erahnen. Die Charaktere kann man, durch die gute, aber nicht langweilige Beschreibung, bildlich vor sich sehen. Sie haben etwas Einzigartiges an sich und ihre Geschichten zeigen, wie sehr manche Lebensereignisse das weitere Leben doch prägen können. Trotz der Tragik dieser Geschichte, ist dieser Roman unterhaltsam.

Mein Fazit:
Ein sehr lesenswerter Roman!