27. Oktober 2014

Rezension Der Zauber der Meerjungfrauen - Magische Geschichten Anthologie Band 3



·         Taschenbuch: 220 Seiten
·         Verlag: Merquana Verlag und Mediadesign
·         ISBN-10: 3943882306
·         ISBN-13: 978-3943882308 
·         Preis: 12,95 €


Klappentext:
Taucht ein in die magische Welt der Meerjungfrauen.
Erlebt ihre Abenteuer und begebt Euch in die Tiefen des Meeres, in unbekanntes Gebiet.
Doch die Meerjungfrauen sind nicht allein im Meer.
Es tummeln sich viele andere Wesen in der See, die ihre Geschichten erzählen.  Entdeckt die Meereswelt mit all ihren Facetten, mit all ihren, in den Tiefen verborgenen, Geheimnissen.
Doch gebt Acht! Nicht jedes noch so zauberhafte  Meereswesen ist Euch freundlich gesinnt!
Lasst euch nicht von den Sirenen verführen und in die Irre leiten! Vertraut nicht jedem Meeresdrachen, auch wenn er euch niedlich erscheint.

Zum Inhalt:
Die Anthologie „Der Zauber der Meerjungfrauen“ ist der 3. Band der Anthologie-Reihe „Magische Geschichten“. Sie bietet einen Mix aus vielen verschiedenen Geschichten über die geheimnisvollen Wesen der Meereswelt und die Abenteuer der Menschen, die auf diese geheimnisvollen Wesen treffen.
Es sind Geschichten für Kinder ab 8 Jahren dabei, aber auch Geschichten für junge Erwachsene.

Meine Meinung:
Ich muss ja gestehen, dass ich erst skeptisch war, denn das Cover sagte mir persönlich nicht besonders zu und Geschichten über Wesen der Meereswelt waren bisher auch nicht meins. Nun, nachdem ich es gelesen habe, bin ich aber doch positiv überrascht von den spannenden und abwechslungsreichen Geschichten über Piraten, Meerjungfrauen, Nymphen, Wasserungeheuer und Sirenen. Die Geschichten lassen sich durch den flüssigen Schreibstil sehr gut und schnell lesen.
Was mich allerdings doch stört ist, dass in diesem Buch zum Teil Geschichten für etwa ab 8 –jährige und dann wieder Geschichten für junge Erwachsene mit einem Hauch von Erotik, vorkommen. Dies hätte man vielleicht trennen sollen.

Fazit:
Eine abwechslungsreiche und spannende Geschichtensammlung über die verschiedenen Fabelwesen im Meer. Für Fans dieser Fantasywelt toller Lesestoff. Allerdings sind einige Geschichten vielleicht noch nichts für jüngere Leser. 





14. Oktober 2014

Rezension Mysterium - Der schwarze Drache von Julian Sedgwick



·         Gebundene Ausgabe: 328 Seiten
·         Verlag: Aladin
·         ISBN-10: 3848920379
·         ISBN-13: 978-3848920372
·         Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
·         Preis: 14,90 €

Klappentext:
Geboren und aufgewachsen in der geheimnisvollen Zirkuswelt des MYSTERIUM kennt sich Danny mit Kartentricks, Hypnose und Entfesslungsnummern aus. Das Leben ist ein Zaubertrick. Doch als seine chinesische Mutter und sein britischer Vater bei einem rätselhaften Brand in ihrem Zirkuswagen ums Leben kommen, bricht für Danny eine Welt zusammen. Er zieht zu seiner Tante Laura, aber auch dort kommt er nicht zur Ruhe. Nachdem eine Explosion seine Schule erschüttert, nimmt die Journalistin Laura ihren Neffen auf eine Recherchereise über die Triaden nach Hong Kong mit. Und dort geschieht das Unfassbare. Laura verschwindet spurlos und Danny steht vor der Herausforderung seines Lebens. Hat das Leben im Zirkus ihn auf dieses Abenteuer vorbereitet? Und sollte es im Mysterium eine Welt gegeben haben, von deren Existenz er nicht einmal etwas ahnte? Action, Adrenalin und Magie – das sind die Fesseln, die Julian Sedgwick uns anlegt und es wird schwer, sich aus diesem Roman zu befreien.

Zum Inhalt:
Geboren und aufgewachsen in der geheimnisvollen Zirkuswelt MYSTERIUM, reiste Danny Woo mit seinen Eltern Lily Woo und Harry White um die ganze Welt. Doch bei einem mysteriösen Brand kommen seine Eltern auf tragische Weise ums Leben. Danny wird von seiner Tante Laura aufgenommen. Da diese aber beruflich durch ihren Job als Journalistin sehr viel unterwegs ist, besucht Danny Ballstone-Schule und verbringt nur die Ferien bei seiner Tante. Wohl fühlt sich Danny in der Schule nicht, denn er gilt als sonderbarer Außenseiter und wird oft genug gehänselt. Da kommt es ihm gerade recht, dass eine Explosion einen Teil der Schule zerstört und die großen Ferien früher eingeläutet werden. Er wundert sich zwar schon über die Explosion, aber da niemand ernsthaft verletzt wurde, denkt er nicht weiter darüber nach.
Laura überrascht ihn auf der Heimfahrt mit der Neuigkeit, dass sie eine Reise nach Hongkong machen werden. Laura hätte dort beruflich zu tun und er könnte sich mit dem Land seiner Mutter vertraut machen. Ein Wenig mulmig ist Danny zumute, doch seine Neugierde siegt und er begleitet Laura nach Hongkong. Wenn ihn da nicht immer das Gefühl heimsuchen würde, dass Laura sich seltsam benimmt und in Hongkong angekommen fühlt Danny sich verfolgt und beobachtet. Dann geschieht das Unfassbare: Laura wird vor Dannys Augen entführt. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf, aber Danny traut ihnen nicht und macht sich selber auf die abenteuerliche und gefährliche Suche nach seiner Tante. Wird Danny das Geheimnis um die Entführung seiner Tante lüften? Wer und was steckt hinter der Entführung?

Meine Meinung:
Der Klappentext und das wirklich toll gestaltete Cover versprechen eine Menge Spannung und der Leser wird absolut nicht enttäuscht. Das Buch lässt sich flüssig und flott lesen. Sprache und Stil sind zielgruppengerecht gestaltet. Aber nicht nur Kids ab einem Alter von 12 Jahren werden hier eine aufregende Geschichte erleben, auch Erwachsene können, wenn sie sich darauf einlassen, in ein mystisches und fesselndes Abenteuer abtauchen.
Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich und unvorhersehbar geschrieben. Der Leser kann sich nie sicher sein, was als nächstes passiert und so wird die Spannung bis zum Schluss aufrecht gehalten. Die Protagonisten sind sehr facettenreich und authentisch dargestellt. Gefühle und Emotionen lassen sich gut nachempfinden, wodurch man sich gut in die Geschehnisse hinein versetzen kann.

Fazit:
Bei diesem Buch handelt es sich um ein spannendes Buch für Jung und Alt, das mich sowohl von seinem Schreibstil, seiner Geschichte und seinen Charakteren voll und ganz überzeugt hat. Von mir eine klare Leseempfehlung.






Rezension Die Diebe von London von Renée Holler


·         Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
·         Verlag: arsEdition
·         ISBN-10: 3845807709
·         ISBN-13: 978-3845807706
·         Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
·         Preis: 12,99 €

Klappentext:
Auf der Flucht vor ihrem bösen Onkel, kommt Alyss nach London und wird prompt bestohlen. Sie ahnt nicht, dass hinter jeder Ecke noch weit größere Gefahren lauern. Niemand ist sicher! Nur Jack, der Taschendieb, fürchtet sich nicht. Die dunklen Gassen der Stadt sind sein Zuhause. Bis zuerst sein jüngerer Bruder spurlos verschwindet, und dann sogar Alyss. Werden Jack und seine Bande es schaffen, das düstere Geheimnis zu lösen, oder sind die Kinder für immer verloren? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

Zum Inhalt:
England um 1619. Alyss` Mutter starb bereits bei Alyss` Geburt und so wächst Alyss bei ihrem Vater und dem Hausmädchen Beth auf Hatton Hall auf. Doch eines Tages kehrt Alyss´ Vater von einer seiner Seefahrten nicht zurück und Onkel Humphrey übernimmt die Vormundschaft für Alyss. Doch der Onkel hat kein Interesse an Alyss` Wohlbefinden. Er ist auf das Landgut aus und will Alyss` loswerden. Als Alyss´ ein Gespräch belauscht, in dem es um ihre Beseitigung geht, flieht sie noch in derselben Nacht nach London, um einen Freund ihres Vaters aufzusuchen, dessen Adresse ihr Vater für Notfälle dagelassen hatte. Zusammen mit der Adresse des Freundes ließ ihr Vater einen kleinen goldenen Salamander, als Erkennungszeichen da. Nach einem langen anstrengenden Fußmarsch in die große Stadt London, landet Alyss mitten im Treiben eines Jahrmarktes und stößt prompt mit dem Taschendieb Jack zusammen, der ihr nicht nur ihr letztes Geld, sondern auch den Salamander entwendet. Völlig niedergeschlagen und erschöpft legt sich Alyss in einem der Jahrmarktszelte schlafen und lernt am nächsten Morgen die kuriosen Bewohner des Zeltes kennen, die ihr helfen wollen den Taschendieb und somit den Salamander ausfindig zu machen. Und tatsächlich finden sie den Taschendieb Jack. Doch Jack hat ganz andere Sorgen, als den ollen Salamander. Sein Bruder ist spurlos verschwunden und Jack verfolgt verschiedene Spuren in London, um das Verschwinden seines Bruders und weiteren Kindern aufzuklären. Da verschwindet plötzlich Alyss in einem Haus, das unter Jacks Beobachtung steht, denn dort sollen die verschwundenen Kinder zuletzt gesehen worden sein. Wird Jack Alyss retten können und die verschwundenen Kinder finden? Wird Alyss Hattan Hall vor dem raffgierigen Onkel retten können?

Meine Meinung:
Der Klappentext und das wirklich toll gestaltete Cover versprechen eine Menge Spannung und der Leser wird absolut nicht enttäuscht. Mein Sohn (9) und ich haben „Die Diebe von London“ gemeinsam gelesen und sind begeistert.
Das Buch lässt sich flüssig und flott lesen. Sprache und Stil sind zielgruppengerecht gestaltet. Die übersichtlichen Kapitel werden durch Zeichnungen von Bernd Lehmann ergänzt, die die Handlungen passend unterstreichen. Die Kapitel handeln abwechselnd aus Alyss´ und Jacks Sicht der Geschehnisse. Die Charaktere sind sehr sympathisch und es fällt dem Leser nicht schwer sich in sie hinein zu versetzen. Die Autorin, Renée Holler,  beschreibt die Stadt sehr detailreich, so dass sich der Leser auch sehr gut in die alte Zeit hineinversetzen kann. Die Handlung wird flott voran getrieben und die  Atmosphäre ist durchgängig spannend und man will unbedingt wissen, wie die Geschichte weiter geht.

Fazit:
Ein abenteuerliches und sehr spannendes Buch für Kinder ab 10 Jahren, das aber auch von Erwachsenen gut gelesen werden kann. Mir (33) hat die Geschichte sehr gut gefallen und mich in ihren Bann gezogen. Von uns eine klare Leseempfehlung für „Die Diebe von London“!!!

23. September 2014

Rezension Plampi sieht rot von Mirjam H. Hüberli



·         Taschenbuch: 124 Seiten
·         Verlag: Merquana Verlag und Mediadesign
·         ISBN-10: 3943882136
·         ISBN-13: 978-3943882131
·         Preis: 9,95 €

Klappentext:
Hey, Leute! Ich hab ein kleines Problem. Echt, ich versteht die Welt nicht mehr. Wisst ihr, die Familie Kümmerle von nebenan hat einen Feriengast. Botsch heißt der Hundekerl, eine französische Bulldogge. Ja, das Vieh ist genauso hundsgemein, wie sich sein Name anhört. Ein richtiger Rüppel! Da frage ich mich natürlich schon, ob vielleicht der Typ schuld ist, dass ich ständig angegriffen werde? Eines ist sonnenklar: Irgendetwas muss ich unternehmen, sonst drehe ich noch völlig durch!

Zum Inhalt:
Familie Kümmerle, die Nachbarn von Plampis Menschenfamilie, haben über die Ferien einen Gast zu Besuch: Botsch, eine französische Bulldogge. Freundlich, wie Plampi nun mal ist, möchte er Botsch willkommen heißen, doch dieser arrogante Kerl gibt Plampi nicht nur einen Korb, er macht sich auch nach an Plampis Freundin Blacky ran. Ganz fassungslos, dass Blacky nicht merkt, was für ein blöder Kerl Botsch ist, überlegt er eifrig, wie er Botsch los wird. Natürlich bekommt er Verstärkung von seinem Katzenfreund Balz. Zusammen schmieden sie verschiedene Pläne, wie sie Botsch eins auswischen können. Doch, wie es bei Plampi üblich ist, verläuft mal wieder gar nichts nach Plan. Werden sie Botsch am Ende noch los?

Meine Meinung:
Wie schon bei Band 1 (Plampi – Nur eine Nacht), haben mein Sohn und ich wieder Tränen gelacht. Ich würde fast sagen, sogar noch ein paar Tränen mehr, als beim ersten Band. Plampis Abenteuer sind einfach zum schieflachen. Wieder kommt der Humor, der sich dank witziger Dialoge und Wortgefechte zwischen den Tieren durch die ganze Geschichte zieht, zur Geltung. Auch in Plampis zweitem Abenteuer werden die kurzen und flüssig zu lesenden Kapitel durch liebevolle Illustrationen von Mirjam H. Hüberli ergänzt. Mit „Plampi sieht rot“ hat Mirjam H. Hüberli es wieder geschafft eine wirklich unterhaltsame und witzige Abenteuergeschichte für Kinder ab acht Jahren und ich finde auch für Erwachsene zu erschaffen.

Mein Fazit:
Eine humorvolle Geschichte mit liebevollen Charakteren für Jung und Alt!!! 


14. September 2014

Rezension Anne Bonny – Piratenleben von Ann-Kathrin Speckmann


·         Taschenbuch: 224 Seiten
·         Verlag: Merquana Verlag und Mediadesign
·         ISBN-10: 3943882063
·         ISBN-13: 978-3943882063
·         Preis: 12,95 €

Klappentext:
Die fünfzehnjährige Anne verabscheut ihr Leben in South Carolina. Bis vor wenigen Jahren hatte sie noch ein ganz anderes: In England hielten sie alle für einen Jungen. Sie vermisst die Freiheiten aus jener Zeit. Um ihren Pflichten zu entgehen, wünscht sie sich nichts sehnlicher als eine Reise auf einem der vielen Schiffe, die täglich im Hafen Charleston anlegen. Als sie mit ihrem Jugendfreund Michel verheiratet werden soll, verliert sie das letzte bisschen Zuneigung und Vertrauen zu ihren Eltern. Zusammen mit dem jungen Matrosen James Bonny geht sie das Wagnis ein, und flieht in die aufregende Welt der Piraten. Ein spannendes Abenteuerbuch über die berühmte Piratin Anne Bonny.

Zum Inhalt:
Anne ist das „Ergebnis“ von einem Verhältnis zwischen dem Hausmädchen Peg und dem erfolgreichen Anwalt William Cormac. William war zwar verheiratet, aber kinderlos und wollte somit, dass seine Tochter bei ihm aufwuchs. Damit sein Verhältnis nicht aufflog, gab er Anne als Adam, einem Sohn eines Verwandten aus, den er zum Juristen ausbilden sollte. 10 Jahre ging dieser Schwindel gut und Anne genoss alle Vorzüge, die ein Junge in der damaligen Zeit haben konnte. Doch dann flog der Schwindel auf und William wurde von seiner Frau verlassen und seine Klienten blieben weg. Er verließ mit Anne und Peg seine Heimat Kinsale in Irland und zog mit ihnen nach South Carolina an den Hafen Charleston, heiratete Peg und konnte Anne endlich als Mädchen aufwachsen lassen. William wurde mit der Zeit zu einem erfolgreichen Plantagenbesitzer und bekam noch zwei Kinder mit Peg. Alles sah nach einem perfekten Familienleben aus.
Doch Anne hasste es jeden Tag mehr. Diese Rolle der Frau, in die sie gedrängt wurde, wollte sie nicht spielen. Sie wünschte sich ihr Leben als Junge zurück.
So zieht es Anne immer wieder an den Hafen, wo sie mit Sehnsucht die Matrosen und Schiffe beobachtet. Doch nach einem ihrer Ausflüge kommt es zu einer bösen Auseinandersetzung mit ihren Eltern. Anne, die sich nichts gefallen lässt, platzt der Kragen und sie nimmt Reißaus. Am Hafen angekommen, trifft sie auf James Bonny, den sie von ihren Ausflügen kennt und bittet ihn um Hilfe. Anne schlüpft wieder in ihre alte Rolle, als Adam und heuert zusammen mit James, als sein Bruder auf der Black-Star an und begibt sich in die aufregende und gefährliche Welt der Piraten.

Meine Meinung:
Ann-Kathrin Speckmann ist mit Anne Bonny eine spannende Abenteuergeschichte über das Leben der 15 –jährigen Anne, die sich nicht in die typische Rolle der Frau drängen lassen will und in ihre Freiheit flieht, gelungen.
Anne wird als sehr starke Persönlichkeit beschrieben, die genau weiß, was sie will und es auch durchsetzt. Sie ist klug, mutig, selbstsicher und für ein Mädchen doch recht stark. Hier habe ich allerdings eine winzige Kleinigkeit auszusetzen. An manchen Stellen ist Anne für ein Mädchen doch übertrieben stark. Ich denke nicht, dass es ein 15 –jähriges Mädchen gibt, dass es schafft fünf Männer, egal wie betrunken sie sind, „fertig“ zu machen. Vielleicht hätte man es zum Beispiel hier bei einem Matrosen belassen sollen, damit es realer wirkt.
Ansonsten fand ich diese Abenteuergeschichte sehr spannend und mitreißend. Da der Verlauf der Geschichte und auch das Ende absolut nicht zu erahnen waren, blieb es bis zum Ende spannend. Besonders gut hat mir dann noch der Schluss gefallen und ein kleines Bauchkribbeln in mir hervor gerufen. Aber damit auch für Euch die Geschichte bis zum Schluss spannend bleibt, verrate ich an dieser Stelle nichts mehr. Lest selbst. ;-) Und lesen lässt sich die Geschichte durch den flüssigen Schreibstil wirklich sehr gut und schnell.

Fazit:
Eine spannende Abenteuergeschichte für Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene, die mich wirklich mitgerissen hat. Lediglich die übertriebene Stärke und Überheblichkeit der Protagonistin haben mich an der einen oder anderen Stelle ein Wenig gestört. Aber trotzdem ist diese Geschichte sehr zu empfehlen.  

13. September 2014

Rezension Plampi - Nur eine Nacht von Mirjam H. Hüberli


·         Taschenbuch: 120 Seiten
·         Verlag: Merquana Verlag und Mediadesign
·         ISBN-10: 3943882004
·         ISBN-13: 978-3943882001
·         Preis: 9,95 €
Klappentext:
Plampi, der Hund mit dem leicht verwirrten Blick und unverkennbaren Plampiohren, macht sich auf die Suche nach dem Familienkater Theobald. Was ist bloß mit ihm passiert? Es sieht ihm gar nicht so ähnlich, einfach so zu verschwinden. Mucky, die Stubenfliege, begleitet ihn auf der abenteuerlichen Suche. Damit Plampis Familie sein Verschwinden nicht bemerkt, bleibt ihm nur eine Nacht.

Zum Inhalt:
Familie Berger, Plampis Menschenfamilie, ist verzweifelt, denn der Familienkater Theobald ist seit ein paar Tagen verschwunden. Obwohl Theobald und Plampi nicht gerade die besten Freunde sind, beschließt Plampi sich auf die Suche nach Theobald zu machen, denn er kann die Trauer der kleinen Berger Tochter einfach nicht ertragen. Um die Bergers  nicht noch zusätzlich zu beunruhigen beschließt er sich nachts auf die Suche nach dem Kater zu machen. Hierbei trifft er unverhofft auf viele andere tierische Weggefährten, die ihm bei der Suche helfen. Gleich zu Beginn trifft er auf Mucky, die Stubenfliege, die nun nicht mehr von seiner Seite weicht. Zusammen machen sie sich auf ins nächtliche Abenteuer, um Theobald zu suchen.

Meine Meinung:
Was haben mein Sohn und ich gelacht. Mit „Plampi – nur eine Nacht hat Mirjam H. Hüberli eine wirklich unterhaltsame und witzige Abenteuergeschichte für Kinder ab acht Jahren erschaffen. Auch ich, als Erwachsene, hatte meinen Spaß an Plampis Abenteuer, welches wir aus seiner Sicht erzählt bekommen. Besonders toll fand ich den Humor, der sich dank witziger Dialoge und Wortgefechte zwischen den Tieren durch die ganze Geschichte zieht. Ergänzt  werden die kurzen und flüssig zu lesenden Kapitel durch liebevolle Illustrationen von Mirjam H. Hüberli. Ich finde die Geschichte hat mit 120 Seiten die richtige Länge für ein Kinderbuch und für einen Erwachsenen ist eine einfache, unterhaltsame und lustige Lektüre für Zwischendurch.

Mein Fazit:
Eine humorvolle Geschichte mit liebevollen Charakteren für Jung und Alt!!!