16. Januar 2015

Rezension Ein Tag wie ein Leben von Nicholas Sparks




·         Taschenbuch: 400 Seiten
·         Verlag: Heyne Verlag
·         ISBN-10: 3453401875
·         ISBN-13: 978-3453401877
·         Preis: 8,99 €


Klappentext:
Ein scheinbar nichtiger Anlass – ein versäumter Hochzeitstag – zerreißt die Harmonie zwischen Wilson und Jane. Wilson will seine Ehe retten, aber plötzlich ist er nicht mehr sicher, ob Jane ihrer Liebe überhaupt noch eine Chance gibt.

Zum Inhalt:
Nach 29 Ehejahren scheint die Ehe von Wilson und seiner Frau Jane eingefahren und monoton zu sein. Wilson hat sich darüber nie Gedanken gemacht, denn er war zufrieden mit seiner Beziehung zu Jane. Doch als er den 29. Hochzeitstag vergisst und Jane sich verletzt zurück zieht, sogar für ein paar Wochen verreist, bekommt Wilson Angst Jane zu verlieren und beginnt über ihre Beziehung nachzudenken. Er kommt zu dem Entschluss, dass er doch vieles hat „schleifen“ lassen und will ein „besserer“ Partner für Jane werden. Rat sucht er bei seinem besten Freund und gleichzeitig Schwiegervater Noah (bekannt aus „Wie ein einziger Tag“). Ein ganz besonderer 30. Hochzeitstag soll Jane zeigen wie viel sie Wilson noch bedeutet. Kann Wilson seine Ehe retten?

Meine Meinung:
„Ein Tag, wie ein Leben“ knüpft an Nicholas Sparks Bestsellerroman „Wie ein einziger Tag“ an und führt die Geschichte über die Kraft der Liebe und die Zerbrechlichkeit des Glücks fort. Nur, dass es in diesem Roman nicht mehr um Noah und seine Liebe zu Allie geht, sondern um die Ehe seiner Tochter. Doch Noah spielt als Vertrauter seines Schwiegersohnes eine große Rolle in dieser Geschichte und seine Liebesgeschichte mit Allie ist auch nach Allies Tod noch sehr präsent.
Die Geschichte mit ihren gut beschriebenen und sympathischen Protagonisten basiert auf der Substanz der Alltäglichkeit, weshalb sich Leser und Leserinnen leicht in die Geschichte hineinversetzen können. Auch wenn sich einiges bereits im Vorfeld erahnen lässt, so birgt der Schluss doch noch eine kleine Überraschung.
Diese alltägliche Geschichte über die Angst eines Mannes, die Liebe seiner Frau verloren zu haben, wird sicher einige Leser langweilen, aber auch viele Leser begeistern. Es wird Leser geben, die beim Lesen dieser Liebesgeschichte seufzen und schwärmen. Es wird aber auch Leser geben, die diese Geschichte anödet.
Ich habe beim Lesen der Geschichte nicht geseufzt, aber sie hat mich auch nicht angeödet. Es hat mir etwas an Spannung und Dramatik gefehlt, aber trotzdem habe ich diese Geschichte gern gelesen. Sie ließ sich durch den flüssigen Schreibstil leicht und schnell lesen.

Mein Fazit:

Ein netter und leicht zu lesender Roman. 

Rezension Plampi: Dezembertage von Mirjam H. Hüberli



·         Taschenbuch: 125 Seiten
·         Verlag: Merquana Verlag und Mediadesign
·         ISBN-10: 3943882187
·         ISBN-13: 978-3943882186
·         Preis: 9,90 €

Klappentext:
Hey, mein Name ist Napoleon. Nein, nicht der kleine Mann, an den jeder denkt, wenn man den Namen hört. Ich tapse auf vier Pfoten durch die Weltgeschichte und das erst seit zehn Monaten. Der Name ist gar nicht so schlimm, wie ihr wahrscheinlich gerade denkt, und wenn ihr erst meinen Kosenamen hört, versteht ihr bestimmt, was ich meine. Wegen meinen langen Ohren nennen mich die Kinder: PLAMPI Ja, genau, ihr habt das richtig verstanden. Aber darum geht es jetzt auch gar nicht, sondern um mein erstes Weihnachtsfest. Besser gesagt, um die paar Dezembertage davor. Na, neugierig? Dann kommt mit, ich erzähle euch meine allererste Plampi-Dezember-Geschichte.

Zum Inhalt:
Es ist kurz vor Weihnachten und eine Menge los im Hause Berger, so dass Niemand bemerkt, wie Plampi sich aus dem Haus schleicht, um die Quelle für den leckeren Duft von gebratenen Hähnchen ausfindig zu machen. Doch genau dieser Duft von gebratenem Hähnchen wird Plampi zum Verhängnis und er gerät in sein erstes großes Abenteuer.

Meine Meinung:
Dies ist zwar der dritte Band von Plampis Abenteuern, doch er erzählt die Vorgeschichte von „Plampi: Nur eine Nacht“ und „Plampi sieht rot“. In dieser Geschichte lernt Plampi seine Freundin Blacky kennen.
Wie schon bei Band 1 (Plampi – Nur eine Nacht) und Band 2 (Plampi sieht rot), haben mein Sohn und ich wieder Tränen gelacht. Wieder kommt der Humor, der sich dank witziger Dialoge und Wortgefechte zwischen den Tieren durch die ganze Geschichte zieht, zur Geltung. Auch in diesem Abenteuer von Plampis werden die kurzen und flüssig zu lesenden Kapitel durch liebevolle Illustrationen von Mirjam H. Hüberli ergänzt. Mirjam H. Hüberli hat es wieder geschafft eine wirklich unterhaltsame und witzige Abenteuergeschichte für Kinder ab acht Jahren zu erschaffen.

Mein Fazit:
Eine humorvolle Geschichte mit liebevollen Charakteren für Jung und Alt!!! 

Mein Lesetipp im Informations- und Anzeigeblatt Huckup (Hildesheim) vom 14.01.15


13. Januar 2015

Rezension Die drei ??? Kids, Der Adventskalender: 24 Tage unter Piraten von Ulf Blanck



·         Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
·         Verlag: Franckh Kosmos Verlag
·         ISBN-10: 3440142221
·         ISBN-13: 978-3440142226
·         Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
·         Preis: 9,99 €


Klappentext:
Wie feiern eigentlich Piraten Weihnachten? Justus, Peter und Bob wollen es herausfinden und fahren in der Adventszeit auf eine echte Pirateninsel. Doch der große Goldschatz dort lockt nicht nur nette Menschen an.

Zum Inhalt:
Justus, Peter und Bob sind auf einem Angelausflug, als plötzlich ein Piratenschiff auftaucht und die drei doch ganz schön in Panik versetzt, denn das Piratenschiff schießt sogar Kanonen ab. Doch so schnell wie das Schiff aufgetaucht ist, ist es dann auch wieder verschwunden. Die drei ??? wittern einen neuen Fall und schon bald geraten sie in ein neues spannendes Abenteuer.

Meine Meinung:
Nachdem wir letztes Jahr bereits das Adventskalenderbuch der drei ??? Kids mit Begeisterung gelesen haben, stand es außer Frage, dass wir dieses Jahr wieder das neue Adventskalenderbuch der Reihe lese werden.
Das Buch ist sehr schön und ansprechend aufgemacht. Ein Tag besteht aus zwei Doppelseiten Text und einem dazu passenden bunten toll aufgemachten Bild. Bevor man zu lesen anfangen kann, muss man erst die Seiten - mit einem Brieföffner oder einem flachen Lineal - vorsichtig voneinander trennen. Jeden Tag gibt es dann auch noch eine Bastelidee, etwas zum Ausmalen, ein Rätsel, ein Rezept oder Bastelanleitungen z.B. für Piraten-Geschenkanhänger.
Die Geschichte wird jeden Tag fortgesetzt und endet meist so, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht.
Der flüssige Schreibstil ist leicht verständlich, aber nicht langweilig, so dass Kids ab 8 Jahren gut unterhalten werden.
Mir hat dieser Adventskalender genauso viel Spaß bereitet, wie meinem Sohn.

Fazit:
Ein prima Adventskalender für alle Fans der drei ??? Kids oder solche die es werden wollen. 

Rezension Das Wilde Pack 1 von André Marx und Boris Pfeiffer


·         Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
·         Verlag: Kosmos Verlag
·         ISBN-10: 3440110370
·         ISBN-13: 978-3440110379
·         Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
·         Preis: 7,95 €

Klappentext:
Das Wilde Pack ist eine Bande von Tieren, die in verlassenen U-Bahnschächten und Höhlen unter der Stadt lebt. Angeführt vom Wolf Hamlet haben die Tiere nur ein Ziel: Endlich wieder in Freiheit zu leben. Dabei erlebt das wilde Pack unglaubliche Abenteuer. Und schlägt den Menschen ein Schnippchen nach dem anderen. Hamlet flieht aus dem Zoo und schließt sich dem Wilden Pack an. Aber anstatt auf eine Bande von selbstbewussten, freien Tieren trifft er auf einen furchtsamen verwahrlosten Haufen. Ob er es schafft, das Selbstvertrauen der Tiere zu wecken und zusammen mit ihnen seinen Freund, den Gorilla, ebenfalls aus dem Zoo zu befreien?

Zum Inhalt:
Der junge Wolf Hamlet wurde im Zoo geboren und kennt die Welt außerhalb seines Geheges nicht. Doch bisher fühlte er sich dort in seinem Gehege sicher und wohl, denn im Gehege nebenan sitz sein bester Freund Barnabas. Barnabas ist ein Gorilla und wurde aus dem Dschungel in den Zoo gebracht. Er  hat der immer eine spannende Geschichte oder einen guten Witz auf Lager hat. Doch dann gibt es da neben dem netten Zoopfleger leider auch den suspekten Zoodirektor Müller. Immer wieder verschwinden ganz plötzlich Tiere aus dem Zoo und kurz darauf hat eine von Müllers Töchtern einen neuen Pelzmantel. Dieses Mal soll Hamlet das neue Fell stellen und Hamlet hat furchtbare Angst, dass ein letztes Stündlein geschlagen hat. Barnabas aber verhilft seinem Freund zu Flucht und Hamlet begibt sich auf die Suche nach dem „ Wilden Pack“, einer Bande von Tieren, die unter der Stadt leben. Aber anstatt auf eine Bande von selbstbewussten, freien Tieren trifft er auf einen furchtsamen verwahrlosten Haufen. Ob er es schafft, das Selbstvertrauen der Tiere zu wecken und zusammen mit ihnen seinen Freund, den Gorilla, ebenfalls aus dem Zoo zu befreien?

Meine Meinung:
Boris Pfeiffers Auftakt zur Reihe um das "Wilde Pack" überzeugte nicht nur meinen Sohn (9), auch ich habe großen Gefallen an der Geschichte gefunden. Schon von der ersten Seite an wird Spannung aufgebaut, die es selbst erwachsenen Lesern schwer macht, das Buch beiseite zu legen. Doch neben der Spannung enthält das Buch auch eine gehörige Menge an Humor. Auch Themen wie Freundschaft und Zusammenhalt werden schön dargestellt. Das „Wilde Pack“ besteht aus den verschiedensten Tieren, aber jedes von ihnen ist wichtig und hat seinen "Wert". Es gibt eine Regel, an die sich jedes Tier vom „Wilden Pack“ halten muss: Niemand wird gefressen! Ist der Hunger noch so groß, sie halten sich dran.
Der klare Satzaufbau und die kurzen Kapitel machen es auch Leseanfängern ab 8 Jahren einfach, das Buch alleine zu lesen.

Fazit:


Ein tolles, spannendes und lustiges Tierabenteuer. Wir freuen uns auf weitere Abenteuer vom „Wilden Pack“ .

30. November 2014

Rezension River Singers - Die große Flut von Tom Moorhouse


·         Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
·         Verlag: rororo
·         ISBN-10: 3499212242
·         ISBN-13: 978-3499212246
·         Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre
·         Preis. 12,99 €

Klappentext:

Streif wurde stocksteif. Dort, wo sie noch vor einer Sekunde gestanden hatte, waren jetzt weiß gefiederte Beine, ein kräftiger Körper, ein grausam gebogener Schnabel sowie zwei schwarze Augen in einem breiten, weißlichen Gesicht. Die Eule streckte sich. Sie hob eine Kralle ... Seit Sylvan, Orris und Aven gemeinsam mit ihrem Freund, der Ratte Fodur, ein Territorium im Marschland gefunden haben, ist etwas Zeit vergangen. Nun regnet es seit Wochen unaufhörlich, und die Wasser steigen und steigen. Als Avens Kinder Streif und Kale plötzlich spurlos verschwinden, machen sich Sylvan und Fodur auf die Suche nach ihnen – und geraten erneut in ein aufregendes Abenteuer. Denn diesmal ist der Große Fluss ihr Feind ... und er ist nicht der einzige!

Zum Inhalt:
Seit Wochen regnet es im Marschland und Sylvan hat das ungute Gefühl, dass etwas Großes auf sie zukommen wird, denn Sinethis hat wieder begonnen mit ihm zu sprechen. Er sucht seine Schwester Aven und Fodur, ihren Rattenfreund in Avens Territorium auf, um sie zu warnen. Als aber Kale, Avens Sohn, heimlich das Gespräch der Erwachsenen belauscht, flüchtet er aus dem Bau und verschwindet spurlos. Gefolgt von seiner Schwester Streif. In großer Sorge machen sich Sylvan und Fodur auf die Suche nach Kale und Streif und geraten dabei in große Gefahr. Werden sie Kale und Streif finden? Werden sie gemeinsam zu Aven und ihrer Tochter Ivy zurück kehren?

Meine Meinung:

Das Buch hat eine Altersempfehlung von neun bis elf Jahren. Ich denke, dass die Menge an Text, die kleine Schrift und die nur wenigen Bilder für neun- bis elfjährige vielleicht eher abschreckend wirken. Es gibt sicher Ausnahmen unter den Kindern, aber durch meine Arbeit in der Schulbücherei der Grundschule, die mein Sohn besucht, ist meine Erfahrung, dass Kinder in diesem Alter vor solchen Texten zum größten Teil zurück schrecken. Kinder ab elf Jahren wird es sicher einfacher fallen, die Geschichte zu lesen. Ich habe die Geschichte meinem Sohn (9) vorgelesen und diesmal waren wir viel begeisterter von der Geschichte rund um die Abenteuer der River Singers. „River Singers - Aufbruch ins Ungewisse“ war uns an vielen Stellen zu ausschweifend und zu langatmig. „River Singers – Die große Flut“ ließ sich aber fließend lesen und wir hatten die Geschichte viel zu schnell beendet. Die Geschichte rund um die River Singers ist abenteuerlich und spannend, aber nicht gruselig. Wir haben richtig mit Sylvan und Fodur mit gefiebert und es viel uns nicht leicht, das Buch aus der Hand zu legen, denn die Neugier zu wissen wie es weiter geht, war doch groß. Nun hoffen wir auf ein weiteres Abenteuer von den River Singers.

Fazit:
Uns hat die Geschichte rund um die kleinen Schermäuse, die charakterlich sehr unterschiedlich sind und doch versuchen zusammen zu halten, wirklich gefallen. Der Wert der Familie und die Verbundenheit spielt hier eine große Rolle. Abenteuer und Spannung kommen absolut nicht zu kurz. Wir wollen mehr!!!


2. November 2014

Rezension Der Mann, der seine Frau vergaß von John O'Farrell



·         Taschenbuch: 384 Seiten
·         Verlag: Goldmann Verlag
·         ISBN-10: 3442479142
·         ISBN-13: 978-3442479146
·         Preis: 8,99 €


Klappentext:
Ehemänner vergessen so einiges: die Einkaufsliste, die Schulaufführungen der Kinder, den Hochzeitstag.  Aber Jack Vaughan hat sogar vergessen, dass er verheiratet ist. Irgendetwas hat seine Erinnerungen komplett gelöscht: sein Name, sein Beruf, seine Vergangenheit – alles verschwunden. Als er nun der hinreißenden Madeleine begegnet, verliebt er sich Hals über Kopf. Dumm nur, dass es sich bei ihr um seine eigene Frau handelt. Und dass die beiden vor dem Scheidungsrichter stehen. Doch Jack setzt alles daran, seine Vergangenheit zurückzuerobern, vor allem aber seine große Liebe ...

Zum Inhalt:
Jack Vaughan steigt gerade aus der Londoner U-Bahn aus, als er plötzlich sein Gedächtnis verliert. Er hat einen Totalausfall. Er  weiß weder wer er ist, noch irgendetwas über sein bisheriges Leben. Total überfordert landet er schließlich im Krankenhaus, wo er eine Menge Tests über sich ergehen lassen muss. Leider werden die Ärzte auch nicht schlau aus den ganzen Untersuchungen und nehmen Vaughan stationär auf. Mit dem Schild „Unbekannt“ an seinem Bett wird er zu seinem neuen Bettnachbar ins Zimmer gebracht, der sofort sein neuer bester Freund sein möchte. Sein Bettnachbar scheint zwar total verrückt zu sein, doch er lockert die langweiligen, scheinbar endlos langen Tage durch seinen zweifelhaften Humor doch gehörig auf.
Nach Tagen taucht ein Gary an Vaughans Bett auf und behauptet sein bester Freund zu sein. Vaughan fühlt sich reichlich unwohl, denn Gary ist ihm völlig fremd. Gary nimmt Vaughan mit und hilf ihm zurück in sein Leben zu finden. Vaughan stellt fest, dass sein Leben die eine oder andere unangenehme „Überraschung“  beinhaltet. Denn die wunderschöne Frau, die er auf dem Weg vom Krankenhaus zu Garys Heim sieht, ist seine zukünftige Exfrau. Der Scheidungstermin steht unmittelbar bevor. Doch Vaughan hat nicht vor, sich von dieser wunderschönen Frau, die er eben gesehen hat, scheiden zu lassen und setzt alles daran dies zu verhindern. Er will ihr Herz zurück erobern.

Meine Meinung:
Nachdem ich den Klappentext zu dem Roman gelesen hatte, hatte ich mir doch etwas mehr erhofft.
Der Anfang war vielversprechend, unterhaltsam und wirklich lustig. Doch ab dem Zeitpunkt, ab dem Vaughan versucht seine Frau zurück zu gewinnen, wird es langatmig und weitaus weniger lustig. Die Geschichte wird platt und vorhersehbar. Schade.
Sie ließ sich allerdings durch den flüssigen Schreibstil flott lesen.

Mein Fazit:
Die zum Teil unterhaltsame Geschichte konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllt. 


1. November 2014

Rezension Die andere Seite des Glücks von Seré Prince Halverson



·         Taschenbuch: 400 Seiten
·         Verlag: FISCHER Taschenbuch
·         ISBN-10: 3596193788
·         ISBN-13: 978-3596193783
·         Preis: 9,99 €

Klappentext:
Ella Beene kann sich glücklich schätzen mit ihrem wunderbaren Ehemann, zwei lebhaften Kindern und Schwiegereltern, die sie wie eine eigene Tochter betrachten. Aber als ihr Mann Joe bei einem Unfall ertrinkt, ist ihr Leben mit einem Schlag auf den Kopf gestellt, und das Glück, das ewig dauern sollte, scheint vorbei zu sein. Als Joes schöne Exfrau, die ihn und die gemeinsamen Kinder drei Jahre zuvor verlassen hatte, plötzlich auf der Beerdigung auftaucht, fürchtet Ella das Schlimmste – zu Recht. Sie muss ihre eigene Trauer bewältigen, darum kämpfen, die Kinder zu behalten und sich um das wirtschaftliche Überleben der Familie kümmern. Aber während sie alles daran setzt, alles richtig zu machen und den Prozess um das Sorgerecht zu gewinnen, muss sie auch die Frage beantworten, ob sie die beste Mutter für die Kinder ist.

Zum Inhalt:
Ella Beene und ihr Ehemann wünschen sich sehnlichst ein Kind, doch jede Schwangerschaft endet mit einer Fehlgeburt und letztendlich scheitert ihre Ehe daran. Ella beschließt ihr altes Leben hinter sich zu lassen und irgendwo neu anzufangen. Sie begibt sich auf eine Reise ohne das genaue Ziel zu kennen. Auf dieser Reise begegnet sie Joe und seinen beiden Kindern Zach und Annie. Aus dieser Begegnung wird die große Liebe. Doch nach drei glücklichen Jahren wird ihr Glück durch Joes Tod zerstört und Ella muss nicht nur ihre Trauer um Joe bewältigen, sondern auch ihren beiden Stiefkindern, die sie wie ihre eigenen Kinder liebt, über die Trauer hinweg helfen. Da taucht auf Joes Beerdigung die leibliche Mutter von Annie und Zach auf und versucht sich wieder in das Leben der Kinder einzubringen. Doch sie will nicht nur teilhaben am Leben ihrer Kinder. Sie will sie ganz für sich haben und versucht das Sorgerecht für Annie und Zach zu bekommen. Ella, die sich als Mutter der Kinder sieht, will die Annie und Zach auf keinen Fall verlieren, aber sie weiß auch, dass auch Paige Rechte hat. Was soll sie nur tun? Was ist besser für die Kinder? Welches ist die richtige Entscheidung?

Meine Meinung:
Nachdem ich den Klappentext und einige Leserstimmen zu dem Roman gelesen hatte, hatte ich mir doch etwas mehr von der Geschichte erhofft. Mehr Dramatik. Mehr Emotionen.
Die Geschichte fing vielversprechend und fesselnd an. Es fehlte hier nicht an Dramatik und Emotionen. Schnell hatte ich die ersten Kapitel durchgelesen. Der dramatische Verlust von Joe, die Trauer der Familie, das plötzliche Auftauchen der leiblichen Mutter und die Angst von Ella, Annie und Zach zu verlieren. Bis hier hin hatte ich mitgefiebert und mitgefühlt. Doch dann folgte ein langgezogenes Hin und Her zwischen den Müttern. Hier konnte ich viele Handlungen und Verhaltensweisen von Ella einfach nicht verstehen. Wie viele Tage Paige bei Ella ein und aus ging und den Kontakt zu den Kindern aufbaute, ohne dass Ella mal das Gespräch zu Paige suchte, um die Situation zu klären. Wie viele Gedanken Ella durch den Kopf gingen und sie nicht einen Gedanken davon äußerte. Natürlich fühlte ich trotzdem mit Ella und wollte nicht, dass sie die Kinder an die leibliche Mutter verliert. Aber auch die leibliche Mutter konnte ich verstehen, auch wenn mir diese weniger sympathisch war.
Doch wie schon geschrieben, zog sich der Rest der Geschichte für mich wie Kaugummi in die Länge und der anfängliche Spaß an dem Buch ging leider verloren.

Mein Fazit:
Der Roman ist nicht schlecht geschrieben und lässt sich durch den flüssigen Schreibstil gut lesen. Doch mir persönlich fehlen in dieser Geschichte die Emotionen und die Leidenschaft, die so ein Drama mit sich bringen müsste.