20. Dezember 2016

Kurzrezension Casting: Spiel um Dein Leben von Yvonne Richter



  • Gebundene Ausgabe: 295 Seiten
  • Verlag: fabulus Verlag
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  • ISBN-10: 3944788281
  • ISBN-13: 978-3944788289
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 16 Jahre
  • Preis: 16,95 €
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Klappentext:
Ringel ist ein Siegertyp. Geschickt bewegt er sich in der schillernden Spielewelt, deren Gesetze längst in sämtlichen Bereichen des Lebens gelten. Eine Clique von selbstverliebten Juroren hält das Karussell der Castings und Contests in Gang. Sie sorgen mit drastischen Methoden dafür, dass niemand aus der Reihe tanzt. Als Ringel sich mit Jo anfreundet, beginnt er am Sinn der strengen Regeln zu zweifeln. Das Mädchen und er gehen auf gefährliche Touren. Was sie dabei hinter den Kulissen der Vergnügungsmaschinerie entdecken, stellt alles Gewohnte infrage. Mit einigen Gleichgesinnten finden sie Zuflucht in einer alten Manufaktur und proben den Widerstand. Aber Detektive sind ihnen bereits auf der Spur. Wird es den Ausreißern gelingen, sich gegen das übermächtige System zu behaupten und ihren eigenen Ideen zu folgen?

Zum Inhalt:
…will ich gar nicht viel schreiben, denn sonst nehme ich euch die Spannung…

Meine Meinung:
Begeistert von dem ansprechenden Klappentext, habe ich mich auf die Geschichte gestürzt, doch leider traf sie meinen Geschmack bzw. meine Erwartungen nicht ganz. Der Schreibstil überzeugte mich leider nicht.  Die Sätze wirkten kurz und abgehackt, wie eine Aufzählung von den Geschehnissen, so dass ich mich nicht richtig in die Geschichte hineinversetzen konnte. Es fehlte mir das gewisse Etwas, um Emotionen aufzubauen. Erwartet hatte ich eine spannende Dystopie für Teenager bzw. junge Erwachsene, doch handelt es sich hier doch eher um ein dystopisches Kinderbuch. Durch die kurzen und einfachen Sätze, ist die Geschichte für Kinder leicht verständlich und gut zu lesen. Beim Lesen bin ich immer wieder über Begriffe, wie zum Beispiel Sacket (Rucksack?), Kaltfrisch (Kühlschrank?) und noch viele mehr gestolpert, mit denen ich im ersten Moment gar nichts anfangen konnte. Kids, die selber gerne in der virtuellen Spielewelt unterwegs sind, kommen sicher besser mit solch ausgefallenen Begriffen klar.
Die Grundidee fand ich sehr ansprechend und ich lese auch unheimlich gerne Kinderbücher, doch hier hat mich der Schreibstil einfach nicht überzeugen können.

Fazit:
Eine Geschichte, die für die jüngere Zielgruppe sicher gut geeignet ist, aber den erwachsenen Leser vielleicht weniger mitreißt.