23. August 2014

Öffentliche Bücherschränke

Der Öffentlichen Bücherschrank

Kennt Ihr den „Öffentlichen Bücherschrank“? Habt Ihr so einen „Öffentlichen Bücherschrank“ bei Euch in der Nähe? Wie findet Ihr die Idee? Nutzt Ihr ihn? Hier findet Ihr eine Liste der „Öffentlichen Bücherschränke in Deutschland: Liste öffentlicher Bücherschränke

Ihr wisst nicht was ein „Öffentlicher Bücherschrank“ ist?

Ein öffentlicher Bücherschrank (auch offener Bücherschrank (Aus)tauschbibliothek, (Aus)tauschbücherei, Straßenbibliothek, Straßenbücherei oder Bücherbox genannt) ist ein Schrank zur Aufbewahrung von Büchern, der genutzt wird, um kostenlos, anonym und ohne jegliche Formalitäten Bücher zum Tausch oder zur Mitnahme aufzubewahren und anzubieten. Im öffentlichen Raum existieren spezielle, stabile Konstruktionen, die jedermann zugänglich sind. In diese kann jeder Bürger seine Bücher einstellen, um sie anderen Lesern anzubieten. Man darf jederzeit Bücher entnehmen und diese zum Lesen mitnehmen; ob man sie zurückbringt, behält, tauscht oder nicht, entscheidet jeder Nutzer selbst.
Wenn es gelingt, die öffentlichen Bücherschränke an Orten zu errichten, die zentral gelegen, leicht erreichbar sind und genügend Zulauf haben, werden sie zumeist schnell akzeptiert und gerne genutzt.
Die Akzeptanz, Motivation und die Nutzerstruktur von öffentlichen Bücherschränken wurde im Jahr 2008 beispielhaft durch eine Studie der landwirtschaftlichen Fakultät/Professur für Haushalts- und Konsumökonomik der Universität Bonn erforscht. Hierbei wurde festgestellt, dass sich das System als bemerkenswerte Alternative zum klassischen Buchhandel entwickelt habe. Man könne jedoch nicht von einer klassischen Tauschbörse sprechen, sondern von einer freiwilligen Übertragung. Die Befragung der Benutzer brachte hervor, dass die regelmäßige Nutzung beispielhaft sein könnte und ähnliche Versorgungssysteme für andere Waren erwünscht seien. Aufgrund der sehr guten Akzeptanz dieser Idee ist eine rasche Verbreitung von öffentlichen Bücherschränken in Deutschland festzustellen. Eine strapazierfähige und wetterfeste Bauweise fördert die dauerhafte Nutzung.*

Ich bin ja ganz begeistert von der Idee und würde hier im Dorf auch gerne einen aufstellen und verwalten. Zwei Dörfer weiter gibt es bereits auch einen und dort habe ich auch schon zwei Bücher ergattert:

Schändung von Jussi Adler Olsen
»Der Blutdurst der Jäger. Wie würden sie es machen? Ein einzelner Schuss? Nein. So gnädig waren die nicht, diese Teufel, so waren sie nicht ...«Ein Leichenfund in einem Sommerhaus in Rørvig. Der Verdacht fällt auf eine Gruppe junger Schüler eines exklusiven Privatinternats, die für ihre Gewaltorgien bekannt sind. Nur einer von ihnen gesteht. Zwanzig Jahre später. Als Carl Mørck aus dem Urlaub zurückkommt, stößt ihn sein Assistent Assad mit der Nase auf die verstaubte Rørvig-Akte. Doch von oberster Stelle werden ihnen weitere Ermittlungen verboten. Denn die Spuren führen hinauf bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft, in die Welt der Aktienhändler, Reeder und Schönheitschirurgen. Und ganz nach unten…



„Traumsammler“ von Khaled Hosseini
In ›Traumsammler‹ erzählt Khaled Hosseini die bewegende Geschichte zweier Geschwister aus einem kleinen afghanischen Dorf. Pari ist drei Jahre alt, ihr Bruder Abdullah zehn, als der Vater sie auf einem Fußmarsch quer durch die Wüste nach Kabul bringt. Doch am Ende der Reise wartet nicht das Paradies, sondern die herzzerreißende Trennung der beiden Geschwister, die ihr Leben für immer verändern wird.

Kommentare:

  1. Wow...so tolle Bücher gibt es bei euch im Bücherschrank? Bei uns sind nur ganz alte und schäbige Schinken drinnen ;(
    LG Martina

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    1. Hi Martina!!!

      Wir haben zwei Dörfer weiter ein kleines Lädchen und die Eigentümerin/ Betreiberin des Lädchen, in dem man Post aufgeben kann, Lotto spielen kann, Schulsachen und Zeitschriften und kleine Geschenke usw. bekommt, die hat sich selber darum gekümmert, dass dieser Bücherschrank vor ihrem Lädchen eingerichtet wurde. Sie kümmerst sich auch darum dass er bestückt, aufgeräumt und aussortiert wird. Ich denke, wenn eine Privatperson sich um so einen "Offenen Bücherschrank" kümmert, dann sieht es schon anders aus mit dem Inhalt. :-) Liebe Grüße, Tina

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  2. Hallo Tina!
    Schöner Beitrag zum Thema! Bei uns gibt es so etwas noch nicht, aber so manche alte Telefonzelle in Wien wurde bereits umfunktioniert. Habe mir schon oft vorgenommen, dass ich mir das näher anschaue, ich glaube, du hast mich dazu motiviert.
    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Hi Nicole,

      vielen lieben Dank!!! Ja, ich finde die Idee ganz klasse. Sicher kann man Pech haben und es steht nichts drin, was man lesen möchte, aber ich hatte schon Glück und freue mich dann besonders. Und da hier im Haus eine Aufräum- bzw. Umräumaktion bevorsteht, mal sehen, was ich zurück stelle.

      Liebe Grüße, Tina

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